Reha in Bad Sassendorf, Klinik Lindenplatz

1. Tag Anreisetag Donnerstag

Ich bin gegen 9.30 in der Klinik Lindenplatz angekommen.
Für die ersten Tage habe ich erst einmal ein Zimmer, welches eigentlich für die Teilstationären Patienten gedacht ist bekommen. Das wurde aber vorher mit mir telefonisch geklärt, da kein anderes Zimmer frei war und ich sonst noch 1 Woche hätte warten müssen. Später habe ich dann in Ruhe mein Zimmer bezogen.
Um 12.30 hatte ich die Untersuchun beim Stationsarzt. Es wurde wirklich alles mögliche untersucht und überprüft. Anschließend hat er dann mit mir den Therapieplan aufgestellt.
Diesen werde ich auch irgendwann hoch laden.
Durch diese Untersuchung habe ich das Mittagessen verpasst und habe meine Tischnachbarn dann später kennen gelernt. Wir sitzen zu sechst am Tisch. 2 jüngere Männer, 2 ältere und eine ältere Dame. Es ist aber immer recht lustig.
Anwendungen hatte ich am 1. Tag noch keine.
Ich bin dann auch schon früh aufs Zimmer gegangen und habe mich ins Bett gelegt.
Ach ja, ich habe direkt 2 Wochen Verlängerung bekommen, also bis zum 8.4.

2. Tag Freitag
Heute mußte ich um 7.00 bei der Blutabnahme sein. Danach ging es schon direkt weiter zum Frühstück. Um 9.00 hatte ich dann meine erste Anwendung in der Turnhalle. Und zwar in der Cox-/Gonarthrosegruppe. Wir sind ein wenig im Kreis gelaufen und haben sämtliche Übungen für die Beine und die Muskulatur auf einer Matte gemacht. Mein operiertes Bein wollte noch nichts so wirklich mitmachen. Um 10.00 und 11.00 war jeweils ein Vortrag über die Klinik un den Ablauf einer Reha.
Nach dem Essen mußte ich das 1. Mal ins Bewegungsbad. Wir waren gerade mal zu zweit. Das Wasser war schön warm und ging mir bis knapp unters Kinn. Dort wurden auch die Beine in sämtliche Richtungen bewegt. Danach war für mich auch schon wieder Schluß. Nach dem Abendessen habe ich dann noch ein wenig Backgammon mit meinem Tischnachbarn gespielt, der auch aus Bochum ist.
Um 21.00 habe ich schon im Bett gelegen und mir tat dann doch so einiges weh. Meinen verlängerten Trainingsplan konnte ich überigens auch noch am Nachmittag aus dem Postfach holen. Hier hat jeder Patient ein eigenes Postfach in welchem man Hausmitteilungen oder private Post finden kann.
An den beiden ersten Tagen habe ich auch schon eine Minirunde im Kurpark um den Ententeich gedreht, da das Wetter so schön war.

3. Tag Samstag
Als ich heute morgen das Fenster aufgemachen wollte ist mir erst einmal Schnee ins Fenster gefallen. Damit ist mein "Auslauf" für heute erst einmal gestrichen, da es mir so zu rutschig ist. Deshalb habe ich mir überlegt dieses Rehatagebuch zu schreiben.
An diesem Samstag ist auch nicht mehr viel passiert. Den Nachmittag habe ich auf meinem Zimmer verbracht und an der Grußkartenseite gebastelt und eine DVD gesehen. Ach ja, ich habe mir noch kurz ein normales Zimmer angesehen und festgestellt, dass diese doch besser eingerichtet sind. Nach dem Abendessen haben wir noch zu dritt Karten gespielt und sind dann gegen 20.00 auf unsere Zimmer gegangen. Man ist hier durch das frühe Aufstehen doch viel früher müde als zu Hause. Dadurch, dass ich schon einige nette Leute kennengelernt habe, konnte ich mich eigentlich auch schon ganz gut einleben.

4. Tag Sonntag

Heute war hier in der Klinik auch nicht viel los. Am Nachmittag habe ich Besuch bekommen und wir sind ein wenig spazieren gegangen.
Abends habe ich mal wieder Karten gespielt. Was ich ja schon soooo lange nicht mehr gemacht habe.
Abends lag ich dann auch schon wieder recht früh im Bett.

5. Tag Montag

Heute war ich um 9.00 wieder zuerst in der Arthrose-Gruppe. Wir haben uns Gewichte an die Beine geschnallt und sind damit durch die Gegend gelaufen. Dieses Mal war die halbe Stunde angenehmer.
Dann hatte ich dieses Cybex-Training. Das Bein wurde festgeschnallt und man mußte im Sitzen gegen ein Gewicht den Unterschenkel strecken oder beugen. Ganz schön anstregend!!!
Dann war kurz Visite, wobei aber auch nichts Neues passiert ist. Die Blutwerte waren noch nicht da.
Jetzt bin ich gerade vom Entspannungstraining gekommen, was sehr gut getan hat.
Am Nachmittag hatte ich das erste Mal Krankengymnastik. Ich finde die Therapeuten hier sehr nett und man kann sich auch melden, wenn es alles zu viel wird.
Damit waren die Anwendungen für den Tag beendet.
Abends haben wir uns nach dem Essen noch ein wenig unterhalten und ich bin dann auch aufs Zimmer gegangen. Dort habe ich die restlichen Sachen zusammen gepackt, da ich am nächsten Tag das neue Zimmer beziehen konnte.
Als ich im Bett lag habe ich gemerkt, wie anstrengend die Übungen vom Tag so waren.
Ich habe zusätzlich Schmerzmittel genommen, aber trotzdem kaum geschlafen.

6. Tag Dienstag

Heute hatte ich eine ganze Menge Anwendungen.
Morgens um 7.00 ging es schon mit der Kryo-Therapie los. Diese dauert 5 min und aus einem Schlauch kommt kalte Luft. Diesen Schlauch bewegt man dann über das Gelenk und es wird angenehm gekühlt.
Um 9.00 hatte ich das nächste Mal Krankengymnastik und es wurden die Muskeln auf der linken Seite behandelt. Danach ging es mir auch schon wieder besser.
Anschließend bin ich wieder zum Cybex gegangen. Dort wurde ein Test gemacht. Man kann dort feststellen, wie groß der Unterschied an Muskelkraft in beiden Beinen ist und es können auch im weiteren Verlauf Verbesserungen festgestellt werden. Bei mir ist der Unterschied wohl doch recht gering, da ich links längere Zeit entlastet habe und rechts das Knie Beschwerden macht. Dadurch wird es ausgeglichen.
Um 11.00 hatte ich dann wieder Entspannungstraining. Ich habe eigentlich keinen Unterschied zum ersten Training festgestellt. Am Nachmittag hatte ich auch noch einmal einen Einzeltermin bei der Psychologin. Ich habe jetzt noch eine Entspannungs-CD mit aufs Zimmer bekommen und soll noch selbst alleine üben. Außerdem möchte sie zur Schmerzbewältigung mentales Training mit mir machen.
Um 13.00, also nach dem Mittagessen, ging es wieder ab ins Bewegungsbad. Dort hatte ich wieder Gruppentherapie. Wir waren ganze 2 Leute !!! J)
Die Bewegungen taten dort aber auch wieder ganz gut, da man ja wirklich nicht das Körpergewicht spürt.
Um 14.30 wurde noch ein Vortrag zum Thema „Alltagsdrogen“ angeboten. Dort ging es hauptsächlich um den Gebrauch von Nikotin, Alkohol und Schmerzmitteln.
Zum Abschluss war ich um 16.20 noch 20 min auf dem Fahrrad.
Nach dem Abendessen bin ich dann mit 3 anderen Billiard spielen gegangen.
Das tat meiner rechten Seite nicht so wirklich gut. Abends im Bett hat mein Knie ziemlich weh getan und auch die rechte Hüfte, da ich diese Seite hauptsächlich belastet habe. Aber es hat trotzdem ziemlich viel Spaß gemacht.
Sehr gut geschlafen habe ich dann allerdings auch nicht.
Zwischen den ganzen Anwendungen bin ich dann noch in mein neues Zimmer gezogen. Endlich ein Fernseher !!! J)
Außerdem sind die WC und Dusche jetzt auch auf dem Zimmer.

7.Tag Mittwoch:

Heute morgen hatte ich immer noch Probleme mit den Gelenken.
Um 8.00 musste ich auch schon wieder zur Kältetherapie in der Elektroabteilung sein. Anschließend bin ich dann frühstücken gegangen.
Um 9.00 war wieder die Arthrosegruppe in der Turnhalle. Es wurden wieder Übungen auf den Turnmatten gemacht. Es klappt immer noch nicht alles, aber man sollte auch nur immer soweit mitmachen, wie es ging.
Krankengymnastik hatte ich um 11 Uhr. Da ich immer noch nicht wieder so richtig fit war, hat der Therapeut netterweise die 2 Termine für Nachmittag abgesagt. Ich hätte eigentlich noch zum Ergometertest ( dort wird das Programm für das Fahrrad fahren anhand des Pulses festgelegt ) und zum Cybex gemusst. Er meinte aber auch, dass es mir morgen nach der Schonung besser gehen müsste.
Beim Mittagessen haben wir fast Tränen gelacht. Ich glaube unser Tisch ist der lustigste im ganzen Raum. Die anderen haben schon teilweise etwas seltsam geguckt. Mein Tischnachbar kann nämlich so unheimlich gut Geschichten und Witze erzählen. Er stand wohl auch schon öfter mal in der Bütt beim Karneval.
Den Nachmittag habe ich mich dann jetzt wirklich ausgeruht und bin erst jetzt wieder um ca. 16.00 zum Schreiben aufgestanden.
Nach dem Abendessen haben wir zu viert ( alle von unserem Tisch im Speisesaal )Karten gespielt und noch weiter mächtig viel Spaß gehabt.
Gegen kurz nach 21.00 bin ich dann auf mein Zimmer gegangen. Mir ging es dann aber auch schon nicht mehr ganz so schlecht.

8.Tag Donnerstag

Heute mußte ich schon um 7.40 zum Ergometer. Ich bin dann 20 Minuten bei 50 Watt Fahrrad gefahren.
Danach ging es ab zum Frühstück.
Um 9.00 hatte ich dann Muskelstimulation und Kältetherapie. Bei der Muskelstimulation wurden so Schwämmchen mit Gummiteilen auf Ober- und Unterschenkel verteilt und es wurde ganz leicht Strom dadurch geschickt. Das tat aber eigentlich sogar ganz gut.
Um 10.15 hatte ich mich für die Visite eingetragen. Wir haben dort das Blutbild besprochen ( Hb noch bei 11,9 ), das aber soweit in Ordnung war. Beim EKG sind bei mir auch leichte Unregelmäßigkeiten aufgetaucht, was aber von den Tabletten kommen kann.
Ach ja, vor dem Arzttermin hatte ich noch KG und es wurden wieder die Muskeln bearbeitet. Danach ging es mir auch besser.
Um 11.00 wurde dann der Ergometer Vortest gemacht. Ich bekam einen Pulsgurt umgeschnallt und mußte dann bei ca. 55 Watt fahren. Der Puls durfte nicht über 125 gehen. Danach wurde dann ein Programm für mich erstellt, dass auf die Krankenkassenkarte gespeichert wird. Diese muss ich dann immer mitbringen und vorne ins Fahrrad stecken.
Um 13.00 hatte ich wieder Bewegungsbad. Wieder einmal in einer Riesengruppe aus 2 Personen.
Wir haben dieses Mal auch so komische Paddel mit ins Wasser genommen und sind ein wenig geschwommen.
Um 14.00 war dann wieder das Entspannungstraining und ich meine, dass es mit dem Entspannen auch schon besser geklappt hat.
Um 15.00 wurde ich dann zur Knochendichtemessung gefahren. Dort habe ich dann ja dieses tolle Ergebnis bekommen.
Um 16.00 war dann noch ein Vortrag über gesunde Ernährung.
Für diesen Tag war ich dann fertig und bin auch so ziemlich direkt nach dem Abendessen aufs Zimmer gegangen.

9.Tag Freitag

Um 7.20 ging es als erstes wieder zum Ergometer fahren.
Direkt anschließend ab zum Frühstück und danach zur Arthrosegruppe. Wir haben Übungen mit einem CM-Band gemacht ( ähnlich wie Terraband ).
Danach habe ich den Stationsarzt erreicht und mit ihm über die Werte der Knochendichtmessung besprochen.
Ich soll mich möglichst viel bewegen, viel trinken ( vor allem auch Milch ) und Calcium und Vit. D3 nehmen. Er bespricht aber auch noch einmal alles mit der Oberärztin.
Um 11.00 hatte ich mal wieder Krankengymnastik und bin auf dem Laufband gelaufen, stand kurz auf dem Gerät zum Trainieren der Koordination und auf dem Minitrampolin. Der Therapeut hat mir ein paar Übungen gezeigt, die ich am Wochenende auch zu Hause machen konnte.
Um 14.00 kam dann noch das Bewegungsbad, wo wieder die üblichen Übungen gemacht wurden.

10. Tag Samstag
Schon um 8.00 musste ich zur Muskelstimulation in die Elektroabteilung. Das dauerte allerdings nur 10 Minuten und ich konnte danach zum Frühstück gehen.
Um 9.30 kam schon Klaus und hat mich nach Hause abgeholt. Dort habe ich dann noch einige
Sachen besorgt, die mir noch fehlten und ansonsten habe ich mich geschont.

11. Tag Sonntag
Endlich konnte ich einmal ausschlafen!!!
Wir haben in Ruhe gefrühstückt und auch sonst nicht viel unternommen.Gegen 18.00 sind wir wieder Richtung Klinik gefahren. Ich hatte mich auch noch für das Abendessen abgemeldet.
Durch das längere Schlafen am Morgen konnte ich erst recht spät einschlafen.
Damit war das Wochenende auch schon wieder vorbei.

12. Tag Montag
Heute hieß es gleich wieder um 7.20 ab zum Fahrrad fahren. Man fährt immer 20 Minuten das Programm, welches auf der Krankenkassenkarte gespeichert wurde.
Anschließend ging es sofort ab zum Frühstück.
Um 9.00 war wieder die Arthrosegruppe. An diesem Tag ist sie mir überhaupt nicht bekommen. Wir sind immer wieder auf diese Stepbänkchen gestiegen und das war einfach zu viel. Im Anschluss daran bin ich direkt zur Kältetherapie gegangen und habe das Knie ein wenig gekühlt.
Dann war die Visite angesagt. Dieses Mal war der Chefarzt dabei, welcher auch sehr nett war. Mir wurde dann die Arthrosegruppe gestrichen und ich habe Iontophorese aufgeschrieben bekommen. Dabei wird Voltarensalbe durch Strom ins Gelenk gebracht.
Der Chefarzt hat auch noch einmal meine Hüfte untersucht und war aber soweit zufrieden.
Um 11.00 musste ich dann schon wieder beim Entspannungstraining sein. Da ich jetzt auch selbst auf dem Zimmer geübt habe klappt es schon besser. Doch ich merke auch, dass ich besser zurecht komme, wenn ich alleine auf dem Zimmer bin.
Um 13.30 war ich bei der Psychologin und sie hat mir eine Möglichkeit des mentalen Trainings gezeigt. Ob dieses das Richtige für mich ist wird sich aber wohl erst noch herausstellen.
Um 14.00 war Orthopädisches Schwimmen angesagt. Wir sind wieder meistens im Kreis geschwommen. Mal mit Brettchen und nur die Beine bewegt, mal mit so einer Schwimmnudel, mal vorwärts, mal rückwärts. Es war eigentlich alles dabei. J)
Nachmittags hatte ich dann wieder ziemliche Probleme mit der Hüfte und dem Knie und ich habe den Therapeuten gesucht. Er hat mir dann für das Knie eine Gewichtsmanschette gegeben, die ich unten am Fuß befestigen kann und wenn ich mich auf einen hohen Stuhl setze und mit den Beinen baumle kann ich so das Gelenk entlasten. Außerdem hat er mich noch Eiswürfel mitgegeben, womit ich das Knie kühlen sollte.
Zusätzlich habe ich dann auch schon das erste Mal Iontophorese bekommen.
Ich bin dann abends auch direkt nach dem Essen aufs Zimmer gegangen.

13. Tag Dienstag
Heute hieß es direkt schon um 7.00 Gerätetraining. Wir haben uns 10 Minuten auf dem Fahrrad aufgewärmt und dann wurden mir 3 Geräte für die Beine und 3 für den Oberkörper gezeigt. Bei den Geräten für die Beine musste ich das letzte schon auslassen, da die Hüften doch schon ziemlich weh taten.
Um 9.00 hatte ich zum Glück direkt Krankengymnastik und mir wurden wieder die Muskeln im Hüftbereich gedehnt und mit der heißen Rolle bearbeitet. Danach war es schon wieder besser. Außerdem sollte ich mich doch noch schonen.
Um 11.00 war dann mal wieder Entspannungstraining angesagt.
Danach kam noch um 13.00 das Bewegungsbad, was wieder recht angenehm war.
Um 14.00 musste ich noch zur Muskelstimulation und war danach mit den Anwendungen fertig. Abends haben wir noch ein wenig Karten gespielt und ich habe es aber nicht länger als 1 Stunde ausgehalten. Ich bin dann aufs Zimmer gegangen und habe die Beine hoch gelegt.

14. Tag Mittwoch
Heute ist der erste Tischnachbar abgereist. Es ist genau der, welcher immer so lustige Geschichten erzählt hat.
Um 7.20 musste ich mal wieder zum Fahrrad fahren bereit stehen.
Nach dem Frühstück hatte ich erst um 11.00 wieder Krankengymnastik und ich konnte wieder etwas für die Koordination machen, da die Hüfte soweit in Ordnung war.
Danach konnte ich zur Iontophorese. Es hat aber nicht so wirklich geholfen.
Um 14.00 musste ich dann zum Orthopädischen Schwimmen. Dort wurden wieder die gleichen Übungen gemacht wie vorher und ich fand es dadurch schon fast langweilig.
Damit war ich für den Tag schon fertig und habe dann an der Grußkartenseite gearbeitet.
Später bin ich hier ins Örtchen gelaufen und habe mich sogar zum Friseur gewagt.
Abends habe ich mit meinem einen Tischnachbarn noch eine Stunde Die Siedler gespielt. Als ich danach aufstehen wollte, konnte ich mein Knie nicht mehr durch strecken und auch nicht mehr auftreten. Ich musste auf dem Hüftbein nach oben hüpfen, was die Hüfte nicht wirklich klasse fand. Oben habe ich dann das Knie gekühlt und entlastet. Ich konnte aber erst sehr spät einschlafen, da ich nicht wusste, wie ich liegen sollte.

15. Tag Donnerstag
Beim Aufstehen habe ich gemerkt, dass das Knie zwar besser war, aber immer noch nicht super.
Um 7.00 musste ich dann wieder beim Gerätetraining sein. Das letzte Gerät für die Beine habe ich dann wieder ausgelassen. Ansonsten ging es aber.
Gegen 9.00 war ich dann in der Elektroabteilung zur Muskelstimulation und zur Kältetherapie. Anschließend dachte ich eigentlich, dass ich einen Termin bei der Psychologin und beim Sozialarbeiter hätte. Allerdings musste ich dann feststellen, dass ich mir die Termin falsch eingetragen hatte und diese eigentlich gestern schon gewesen wären. Schade !!!
Gegen 10.00 war ich dann bei der Visite.
Zum Glück ist der Arzt wirklich sehr nett. Wegen den Knieproblemen kann man leider nichts machen, da es halt einfach von der Arthrose kommt. Er hat jetzt aber Akupunktur aufgeschrieben und Ergotherapie. Bei der Ergotherapie soll versucht werden, dass ich anders laufe, so dass das Knie nicht so weh tut. Wegen der Osteoporose habe ich jetzt einmal einen
Termin bei der Ernährungsberaterin und es werden noch Blut- und Urinwerte ermittelt. Wenn die Ergebnisse da sind telefoniert er entweder mit einem Arzt in Bad Pyrmont, der sich sehr gut mit dem Thema auskennt oder ich werde direkt dort in die Ambulanz geschickt.
Ich muss wirklich sagen, dass mir das Knie in den letzten Tagen mehr Probleme bereitet als die Hüfte.
Nach der Visite war ich dann noch im Bewegungsbad, welches heute dem Knie ganz gut getan hat. Danach war noch ein letztes Mal das Entspannungstraining. Gerade war ich dann noch eine kleine Runde um den Ententeich spazieren. Die Sonne ist auch ein wenig heraus gekommen. Abends habe ich dann nichts mehr unternommen und bin früh aufs Zimmer gegangen.

16. Tag Freitag

Heute mußte ich mal wieder um 7.20 zum Fahrrad fahren. Die 20 Minuten halte ich mittlerweile recht gut durch.
Um 8.45 hatte ich wieder einen Termin bei der Psychologin. Dort habe ich noch einige CD's zur Schmerzbewältigung mitbekommen. Es sind Entspannungsübungen, Hypnosetraining, Tiefensuggestion und Imagination als heilsame Kraft.
In den nächsten Tagen werde ich sie mal ausprobieren.
Um 10.30 hatte ich dann das erste Mal Akupunktur. Die Nadeln wurden von meinem behandelnden Arzt gesetzt. Es kamen einige ins Ohr, eine auf den Kopf, je 2 in die Hände und dann noch welchen ins Knie. Nach einiger Zeit habe ich gemerkt, dass das Knie wärmer wurde. Das soll dann die Reaktion auf die Akupunktur gewesen sein und zeigen, dass man zumindest etwas erreicht hat.
Anschließend hatte ich Krankengymnastik. Ich habe wieder Übungen zur Koordination auf dem Posturomed gemacht. Außerdem habe ich dann erzählt, dass ich an dem einen Abend das Knie nicht mehr strecken und belasten konnte. Als ich dann erzählte, dass ich auf dem Hüftbein nach oben gehüpft bin habe ich eine kleine Standpauke bekommen, da ich lieber jemandem hätte bescheid sagen sollen. Stimmt ja irgendwie auch, aber so etwas fällt mir immer schwer. Es wurde dann auch insgesamt ein nicht so toller Tag. Mir ist irgendwie bewusst geworden, wie hinüber mein Knie ist und ich war auch ein wenig deprimiert, dass die Hüfte auch nicht so wirklich belastbar ist. Ich hatte an dem Tag so ein richtig schönes Tief. Um 14.00 war dann noch orthopädisches Schwimmen angesagt und wir sollte nur im Kreis Rückenschwimmen machen. Von dem Beinschlag habe ich dann ziemliche Probleme in der Leistengegend bekommen und habe mehr pausiert als geschwommen.
Direkt im Anschluss war ich noch bei der Ernährungsberatung wegen der Osteoporosewerte. Ich habe so einige Tips bekommen und auch Infomaterial mitbekommen. Da wartet noch eine ganz schöne Umstellung auf mich !!! Möglichst keine Fertigprodukte, FastFood oder Fleisch und ganz viel Milchprodukte, Obst, Salat, Fisch !!!
Danach bin ich erst einmal aufs Zimmer gegangen. Ich war an dem Tag wirklich nicht gut drauf. Ich wollte eigentlich nur noch nach Hause. Aber gegen 16.00 bin ich dann doch noch eine Runde um den See gegangen. Es fing natürlich an zu regnen.
Beim Abendessen haben mich die beiden Tischnachbarn gefragt, ob ich noch etwas mitspiele, aber mir war eigentlich gar nicht danach. Da sich die beiden aber nicht entschließen konnten, was sie zu zweit spielen können, habe ich dann doch noch zugestimmt. Wir haben 2 Runden gekniffelt und hatten doch eine Menge Spaß. Sie haben mich dann doch ganz toll ablenken können. Als ich dann nach oben aufs Zimmer gegangen bin gings mir auch schon besser.

17. Tag Samstag
Auch heute musste ich schon wieder um 7.00 zum Gerätetraining. Irgendwie fange ich dabei immer tierisch an zu schwitzen !!!
Direkt nach dem Frühstück ging es ab in die Elektroabteilung zur Kälteanwendung. Um 9.30 hat Klaus mich dann wieder abgeholt und wir haben noch so einige Sachen eingekauft die noch fehlten. Den Rest des Tages haben wir uns ausgeruht.

18. Tag Sonntag
Endlich mal wieder ausschlafen !!! Danach haben wir in Ruhe gefrühstückt und sind noch kurz über den Flohmarkt gegangen. Anschließend haben wir im Internet nach einem Tauchverein in unserer Nähe geschaut und auch einen gefunden. Dort werden wir uns mal alles ansehen und evtl. im Herbst für einen Einsteigerkurs anmelden. Wir hatten uns schon vor längerer Zeit mal dafür interessiert und mein Therapeut, der selbst Tauchlehrer ist, hat mich wieder auf die Idee gebracht. So hat man dann auch endlich mal wieder etwas auf das man sich freuen kann.
Kurz bevor wir wieder nach Bad Sassendorf los mussten kamen noch Freunde von uns mit unserem Patenkind vorbei. Das tat auch richtig gut. Die Kleine hat gerade angefangen zu laufen !!! Gegen 19.00 war ich wieder in der Klinik und wir haben im Regen noch eine kleine Runde durch den Park gedreht.
Dann war ich auch schon wieder allein. Ich habe dann noch ein wenig gelesen und dann war das Wochenende vorbei.

19. Tag Montag
Um 7.20 mußte ich wieder zum Fahrrad fahren im Kraftraum sein. Aber irgendwie ging es mir heute nicht so gut. Ich habe mich schon ziemlich schlapp gefühlt. Bei der Visite habe ich dann auch schon kurz die Blutergebnisse vom Freitag bekommen und die Leukozyten waren erhöht. Ich sagte dann, dass ich auch am Wochenende schon wenig gegessen hätte und mich halt schlapp fühlen würde. Das Blutbild sollte am Donnerstag dann noch einmal kontrolliert werden.
Bei der Visite kam dann eigentlich auch noch nichts neues heraus.
Ich habe mich dann erst einmal wieder ins Bett gelegt und habe nach dem Mittagessen auch das Orthopädische Schwimmen abgesagt. Anschließend bin ich noch einmal zum Arzt gegangen und habe 4 Dauerakupunktur Nadeln ins Ohr gestochen bekommen. Der Arzt hat 4 Punkte ausgesucht, an denen man reagiert und dort wurden die Nadeln dann eingestochen. Es sind ganz kleine Nadeln und sehen irgendwie von vorne fast aus wie Ohrstecker. Dazu habe ich Magneten bekommen, mit denen ich so 2-3x am Tag über die Nadeln gehen sollte um diese wieder zu stimulieren. Nachmittags um 15.00 hatte ich dann auch noch einen Termin beim Soz. Dienst. Dort habe ich einen Antrag für eine Umschulung bekommen, die ich aber, wenn sie genehmigt wird, auch erst antreten kann, wenn ich wieder gesund bin. Außerdem werde ich noch versuchen Übergangsgeld für die Zeit in der Reha zu beantragen. Der Berater dort war wirklich sehr nett. Am Donnerstag habe ich den nächsten Termin, wo wir dann den Antrag zusammen komplett ausfüllen, falls ich alleine nicht weiter komme.
Danach bin ich auch schon wieder in Richtung Bett marschiert. Abends haben wir noch zu dritt zusammen gesessen und ein wenig gequatscht. Für den einen war es auch der letzte Tag hier in der Klinik, da er am Dienstag abgereist ist.
Auf dem Zimmer habe ich dann zur Abwechslung mal wieder Fernseh geschaut.

20. Tag Dienstag
Heute habe ich beim Frühstück kaum etwas herunter bekommen. Ich habe mich noch schlapper gefühlt als gestern. Nach dem Frühstück bin ich zur Schwester gegangen und diese hat mich dann zum Arzt geschickt. Dort hat er mir MCP-Tropfen aufgeschrieben und ich habe mich danach beim Essen abgemeldet und mir Tee und Zwieback mit aufs Zimmer genommen.
Um 10.00 hatte ich allerdings noch Krankengymnastik. Dieses Mal war mein eigentlicher Therapeut nicht da und ich hatte bei einer Vertretung. Dieser hat die Muskeln mal genauer unter die Lupe genommen und meinte, dass die Muskeln in der Leiste super verspannt wären. Jetzt muss ich versuchen die Muskulatur dort wieder locker zu bekommen.
Um 13.00 habe ich mich dann noch ins Bewegungsbad gewagt. Dort hatte ich wieder Gruppentraining. Und ich war ganz alleine !!! Ich musste dieses Mal durchs Wasser laufen und dabei die Knie anziehen, Schwimmbrettchen unter die Füße klemmen oder ähnliche kleine Gemeinheiten machen.
Danach war ich noch einmal Fahrrad fahren, habe das Cybextraining gemacht und war um den See spazieren, da das Wetter etwas besser war.
Auch ja, zwischendurch hatte ich noch einen Termin bei der Psychologin.
Anschließend war ich dann aber auch so was von platt, dass ich auch nicht zum Abendessen gegangen bin. Ich habe nur noch im Bett gelegen.

21. Tag Mittwoch
Als ich aufgestanden bin habe ich gemerkt, dass es mir schon wieder besser ging. Allerdings ist jetzt ein leichter Schnupfen dazu gekommen. Direkt um 7.00 musste ich zum Gerätetraining. Dort habe ich gemerkt, dass ich so langsam die Gewichte höher stellen könnte. Endlich habe ich mal einen richtigen Fortschritt gemerkt !!!
Zum Frühstück konnte ich auch wieder eine Kleinigkeit essen und hatte danach aber wieder bis zum Mittagessen Zeit. Ich habe dann ein wenig an der Mitgliederdatei und an der Liste fürs Chatter-Treffen gearbeitet, damit die Zeit umging. Nach dem Mittagessen ging es wieder ein wenig besser, da ich endlich wieder etwas normales essen konnte.
Nach dem Mittagessen hatte ich noch das Bewegungsbad. Dort wurden wieder die üblichen Übungen gemacht. Dabei hatte ich allerdings Probleme in der Leistengegend.
Um 15.00 musste ich noch einmal zur Iontophorese für das Knie.
Danach war der Tag schon wieder beendet.

22. Tag Donnerstag
Morgens um 7.00 musste ich schon wieder zum Gerätetraining. Allerdings musste ich nach einigen Geräten wieder abbrechen, da die Schmerzen in der Leistengegend wieder zugenommen hatten.
Um 9.00 war dann wieder die Muskelstimulation dran. Und im Anschluss gleich die Kältetherapie.
Krankengymnastik war dann um 10.30 dran. Dort berichtete ich von den verstärkten Problemen und wir haben dann nur die Muskeln gedehnt.
Nach dem Mittagessen musste ich um 13.00 in das Bewegungsbad.
Anschließend hatte ich einen Termin beim Soz.-Dienst. Dort haben wir den Antrag für die Umschulung fertig gemacht.
Abends haben wir dann wieder wie üblich zusammen gesessen.

23. Tag Freitag
Auch heute ging es wieder um 7.00 mit dem Gerätetraining los.
Um 10.00 hatte ich wieder Krankengymnastik und dort sagte mir der Therapeut dann, dass er noch einmal mit dem Arzt wegen der verstärkten Beschwerden sprechen möchte. Darüber war ich dann auch ganz froh.
Am Nachmittag hatte ich um 14.00 das orthopädische Schwimmen. Dort waren die Probleme auch wieder stärker und ich musste mittendrin abbrechen.
Um 15.00 war dann nur noch Iontophorese für das Knie dran.
Abends haben wir Karten gespielt und nach 1 Stunde konnte ich dann nicht mehr sitzen und bin aufs Zimmer gegangen.

24. Tag Samstag und 25. Tag Sonntag
Am Wochenende bin ich wieder nach Hause gefahren und habe mich erst einmal geschont.
Sonntag Abend ging es dann wieder in Richtung Klinik.

26. Tag Montag
Heute ging es schon wieder direkt um 7.20 los mit dem Ergometer.
Gegen 9.00 war ich dann bei der Visite. Der Arzt hat das Hüftgelenk durch bewegt und gemerkt, dass es doch schlechter geworden ist. Er meinte, dass es doch lieber noch einmal geröntgt werden sollte. Ab da ging bei mir erst einmal das Zittern los. Den Termin bekam ich dann für Dienstag morgen.
Um 10.30 hatte ich Krankengymnastik. Dort haben wir auch wieder ganz langsam gemacht und nur die Muskeln gedehnt.
Nachmittags um 14.00 war wieder das Bewegungsbad dran. Dort konnte ich einige Übungen wieder nicht mitmachen.
Um 15.00 hatte ich dann noch Akupunktur.
Abends war ich dann ziemlich nervös wegen dem Röntgentermin.

27. Dienstag
Das Gerätetraining um 7.00 wurde mir heute erst einmal gestrichen.
Ich musste dann um 9.00 zur Muskelstimulation und anschließend zum Röntgen. Dort habe ich dann direkt einen Blick auf die Bilder geworfen und war mir eigentlich recht sicher, dass an dem Metall schon mal nichts zu sehen ist. Ich konnte dann mit den Bildern zum Arzt gehen und er meinte auch, dass alles in Ordnung wäre.
Um 10.00 musste ich dann zur Krankengymnastik. Dort habe ich dann wieder mit leichten Übungen angefangen.
Das Bewegungsbad war dann noch um 13.00 angesagt.
Um 14.30 konnte ich dann zur Orthopädin. Dort war ich eine ¾ Stunde drin und sie hat mich noch einmal gründlich untersucht. Sie war auch der Meinung, dass es wohl muskulär ist, bzw. evtl. von dem Metall kommen könnte. Wegen dem Knie könne man halt gar nichts mehr machen, außer Muskeln aufbauen und irgendwie noch Zeit herum bekommen.
Für den Tag hatte ich dann schon wieder alle Anwendungen hinter mir.

28. Tag Mittwoch
Auch heute musste ich schon wieder um 7.20 zum Ergometer. Nach dem Frühstück war dann nur noch Iontophorese für das Knie und Krankengymnastik dran. Hier konnte ich auch wieder leichte Übungen machen. Hauptsächlich Koordinationsübungen.
Nach dem Mittagessen hatte ich dann wieder Orthopädisches Schwimmen. Wobei ich auch wieder nicht alles mitmachen konnte.
Anschließend hatte ich den nächsten Termin zur Akupunktur.
An diesem Tag ist ein Tischnachbar abgefahren, mit dem wir auch abends immer zusammen gesessen haben. Das war doch schon ein komisches Gefühl, als er dann weg war !!!
Abends sind wir noch in eine Wirtschaft in der Nähe gegangen und haben uns vom Wirt anmaulen lassen, da wir wohl nicht genügend Getränke bestellt hätten. L Dabei konnte er froh sein, dass überhaupt jemand da war !!!

29. Tag Donnerstag
Auch heute ging es mal wieder um 7.00 ab zum Gerätetraining. Irgendwie ist man dann noch gar nicht wirklich wach.
Um 8.30 hatte ich Muskelstimulation und direkt anschließend einen Termin bei der Psychologin. Sie hat noch einmal Übungen mit mir gemacht.
Bei der Visite gab es an dem Tag eigentlich nichts neues. Deswegen war ich dort auch schon wieder schnell raus.
Um 10.00 hatte ich Krankengymnastik, wo ich wieder auf dem Posturomed stand. Das hat auch schon wieder recht gut geklappt. Nur auf dem Laufband schaffe ich es immer noch nicht wirklich lange zu laufen.
Um 13.00 war dann wieder das Bewegungsbad angesagt. Dort wurden auch mal wieder die üblichen Bewegungen gemacht.
Nachmittags war ich dann wie die anderen Tage auch noch kurz im Park spazieren. Das Wetter war auch recht schön.
Abends haben wir dann auch wieder zusammen gesessen.

30. Tag Freitag
Heute hatte ich wieder um 7.00 Gerätetraining und ich habe nach einigen Geräten schon wieder aufgehört. Die Schmerzen haben sich immer noch nicht wirklich geändert.
Um 9.00 war dann Iontophorese dran und anschließend die Krankengymnastik.
Um 10.30 hatte ich dann das letzte Mal Akupunktur.
Und nachmittags um 14.00 orthopädisches Schwimmen.
Dann waren die Anwendungen beendet und wir sind Eisessen gegangen. Das Wetter war noch super schön und es hat richtig Spaß gemacht.
Abends bin ich dann aber recht früh aufs Zimmer gegangen, da ich mich nicht mehr so wirklich gut bewegen konnte.

31. Tag Samstag und 32. Sonntag
Am Samstag hatte ich noch einmal Gerätetraining. Dort konnte ich heute einmal alle Geräte durchstehen. Danach ging es direkt zum Frühstück und dann ab nach Hause.
Dort habe ich mich mal wieder versucht zu erholen, hatte aber doch Probleme mit der Hüfte.
Sonntagabend war ich dann wieder in der Klinik und bin auch auf dem Zimmer geblieben.

33. Tag Montag
Auch heute hieß es mal wieder um 7.00 beim Gerätetraining zu sein. Dieses Mal war beim 3. Gerät wieder Schluss !!!
Um 10.00 hatte ich wieder Krankengymnastik. Dort gab es mal wieder die heiße Rolle, da nichts anderes funktioniert hat.
Bei der Visite habe ich dann den Arzt gefragt, ob ich das Schmerzmittel etwas erhöhen könnte und er war damit einverstanden.
Um 11.00 hatte ich noch einmal Muskelstimulation und dann um 14.00 orthopädisches Schwimmen. Bin den Beinen ging hier auch nicht so viel.
Als letztes war dann nachmittags noch einmal Kältetherapie angesagt. Abends sind wir dann noch einmal alle in die Wirtschaft gegangen und haben danach bis 22.30 noch unten gesessen. Danach war ich völlig erledigt, aber es hat tierisch Spaß gemacht.

34. Tag Dienstag
Um 7.00 war mal wieder das Gerätetraining dran und ich habe die Geräte alle abgearbeitet. J)
Um 8.30 hatte ich Krankengymnastik und stand wieder auf dem Posturomed. Der Therapeut war ziemlich zufrieden damit und dann haben wir uns verabschiedet, da es das letzte Mal war.
Dann hatte ich die Abschlussuntersuchung. Es wurde noch einmal das Hüftgelenk durchbewegt und ich war wenigstens wieder auf dem Stand wie bei der Ankunft. Die Beugung ist zur Zeit bei 95 Grad. Beim Laufen humple ich noch sehr stark und die Schmerzen sind auch nicht besser geworden. Bei den Muskeln ist etwas dazu gekommen. Anschließend konnte ich mir dann die Unterlagen für das IRENA-Programm abholen. Ich habe es 3x die Woche für 8 Wochen verordnet bekommen. Ich habe dann direkt in Hattingen angerufen, aber leider ist erst nächsten Dienstag wieder jemand da, der für die Termine zuständig ist.
Ansonsten hatte ich nur noch das Bewegungsbad. Das habe ich heute auch überhaupt nicht vertragen. Anschließend habe ich den ganzen Nachmittag im Bett gelegen und bin eingeschlafen. <schäm>
Abends haben wir dann noch bis 21.30 Karten gespielt und sind dann aufs Zimmer gegangen.
Wir waren alle ziemlich platt.

35. Tag Mittwoch
Heute ist der letzte Tag mit Anwendungen.
Um 7.00 ging es wieder ab an die Geräte. Und um 8.30 war Iontophorese dran. Anschließend haben wir die nächste Tischnachbarin verabschiedet. Sie war auch für 3 Wochen dabei und hat abends immer mit uns zusammen gesessen.
Um 11.30 hatte ich dann Krankengymnastik. Mittlerweile ist meine vordere Narbe getapet worden. Damit soll versucht werden, die Narbenstruktur zu verbessern.
Um 14.00 war Bewegungsbad angesagt. Danach war ich dann mit allen Anwendungen fertig und musste die Therapiepläne abgeben.
Den Nachmittag habe ich auf dem Zimmer verbracht und abends haben wir dann wieder zusammen gesessen und gespielt.

36. Tag Donnerstag
Heute war der Abreisetag. Um 8.30 wurde ich abgeholt und es ging ab nach Hause !!!! Vorher hieß es dann noch sich von allen Leuten zu verabschieden.

Zusammenfassung:
Essen: Über das Essen konnte ich mich wirklich nie beschweren. Es hat wirklich immer geschmeckt und die Serviererinnen waren super nett und hilfsbereit.

Schwestern: Die Schwestern waren hier auch sehr nett, wobei ich nicht sehr viel mit ihnen zu tun hatte.

Ärzte: Mein Arzt war super nett und hat sich wirklich sehr viel Mühe gegeben. Er hat immer versucht mir irgendwie zu helfen. Ich habe mich bei ihm sehr gut aufgehoben gefühlt.

Physiotherapeut: Auch hier kann ich nur ein riesengroßes Lob aussprechen. Ich konnte mich jederzeit melden, wenn etwas nicht mehr ging. Auch er hat immer versucht mir zu helfen.

Andere Therapeuten: Auch die Therapeuten in den Gruppenanwendungen waren sehr nett. Wenn etwas nicht mehr ging konnte man direkt aufhören.

Bewegungsbad: Die Bewegungen im Wasser haben im großen und ganzen gut getan. Es geht einfach alles leichter. Nur bei bestimmten Bewegungen musste ich halt aufpassen. Das Wasser war bis auf 2 Tage immer schön warm.J)

Gerätetraining: Hier hatte ich wohl mit die meisten Probleme. Dort bin ich auch nicht so wirklich weiter gekommen. Aber zumindest konnte ich immer etwas machen.

Freizeitgestaltung: Das wurde schon schwieriger. Ich war einmal zum Heubasteln und ansonsten haben wir hauptsächlich Karten gespielt, bzw. gequatscht. Die meisten waren hier leider doch einiges älter und ich war immer zu 95% die jüngste.

Tischnachbarn: Unser Tisch war wirklich super klasse. Es waren alle total nett und wir hatten immer viel Spaß. Abends haben wir auch noch viel zusammen gesessen. Ich glaube das hat auch gut geholfen die Zeit herum zu bekommen.

Der Ort Bad Sassendorf: Viel ist hier, wie wahrscheinlich in allen anderen Kurorten, nicht los. Es gibt eine Mini-Einkaufsstraße und einen schönen Kurpark. Dort kann man auch Minigolfspielen. Es gibt einen Ententeich und Volieren. Dort bin ich relativ viel spazieren gegangen.

Das Zimmer: Über das Zimmer konnte ich mich auch nicht beschweren. Es war alles sauber, ein eigenes Bad und ein Balkon war da und es gab einen Fernseher. Die Reinigungsfrauen waren sehr nett.

Insgesamt gesehen kann ich die Klinik nur empfehlen. Es waren alle nett und ich habe mich gut aufgehoben gefühlt !!!!